Was uns Bewegt
Viele Menschen verbinden mit Genuss weit gereiste Delikatessen unter denen sich die Tische biegen. Doch Genuss liegt ganz oft auch im Einfachen, im selbst Gekochten oder Gebackenem.
Freilich ist Kochen auch mit Arbeit verbunden. Aber aktiv etwas selber zu machen, kreativ zu werden, auszuprobieren und mit einem guten Ergebnis belohnt zu werden ist die Mühe immer wert! Kochen ist ein sinnstiftendes Handwerk, welches Freude am Tun, Genuss und Gesundheit vereint.
Glücksforscherin und Tischlerin Ricarda Rehwaldt (Wissenschaftlerin an der International University of Applied Sciences) erklärt, warum handwerkliche Arbeit so viel zum Glücklichsein beitragen kann: „Beim Thema Glück gibt es drei Aspekte, die ganz bedeutend sind: Selbstverwirklichung, Sinnempfinden und Gemeinschaft. Man tut etwas, was jemand braucht und was man am Ende wirklich sehen kann.“ (Deutsche Handwerkszeitung, 14.03.2023)
Absolute Anfänger sollten sich anfangs an die Rezepte halten, um ein gewisses Gespür zu entwickeln. Aber dann steht der Kreativität nichts mehr im Weg! Selbstverwirklichung heißt auch, Zutaten auszutauschen, zu erweitern und so die eigenen Vorstellungen zu verwirklichen.
Kochen regt unsere feinen Sinne an! Riechen, Schmecken und auch das Auge isst schließlich mit! An gewisse Gerüche erinnert sich unser Gehirn fast ein Leben lang. Denken Sie einfach an Lebkuchen oder …. sehen Sie, es funktioniert! Was hindert uns daran, noch ein paar mehr gute Gerüche und Geschmackserlebnisse abzuspeichern?
Ob ein fröhlicher Kochabend mit Freunden, dem Partner, der Partnerin oder der Besuch eines Kochkurses – Gemeinschaft beim Kochen ist ein Aspekt, der immer öfter unterschätzt wird! Beim gemeinsamen Essen kommen oft lustige Anekdoten auf den Tisch oder es werden Themen besprochen, die für die Gemeinschaft von Familie und/oder Freunden wichtig sind.
Und noch ein Tipp: Handy weg! Genuss braucht keine Untermalung durch Insta, Facebook oder was es noch alles gibt!
Kochen gilt als eines der ältesten Handwerke! Es erzeugt ein gutes Gefühl, selbst etwas geschafft zu haben. Auch unsere Sprache zeigt, wie sehr Kochen in unseren Köpfen verankert ist. Wir geben unseren Senf dazu, rupfen ein Hühnchen mit dem Kollegen, wir riechen den Braten, schmoren im eigenen Saft, hauen jemand in die Pfanne und Kochen auch mal vor Wut.
Selbst gekochte Speisen kommen ohne Geschmacksverstärker, Enzyme, Konservierungsstoffe und andere Hilfsmittel aus dem Lebensmittellabor aus! Das „Kunsthandwerk“ Kochen, ist also auch unserer Gesundheit zuträglich. Wer auch noch zu hochwertigen Produkten aus der Region greift, begibt sich in die Gefahr, vor Stolz fast zu platzen, wenn das selbst Gekochte auf den Tisch kommt.
40 Tage nur Lebensmittel, die in Österreich angebaut und geerntet wurden.
„Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung“ – Leonardo da Vinci